© 2018 von Ingrid Ritter

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Ingrid Ritter

Ursprünglich von Arlesheim bei Basel, lebe ich nun seit fast 40 Jahren  mit der Familie in der Surselva. Viele Jahre haben wir einen kleinen Demeter Bergbauernhof mit Ziegen, Schafen, Gänsen und einem sehr grossen Gemüsegarten bewirtschaftet.

Seit nunmehr 5 Jahren bewohnen wir einen alten Hausteil, umgeben von einem grossen, vielseitigen Garten, in "Sper Uolm" am Rande von Cumpadials.

Früher konnte ich wichtige Lebenserfahrungen als Bäuerin auf dem Bauernhof "Laits"(1250 M.ü.M.) erwerben und ebenso Wertvolles in der über 20 Jahren Altersbetreuung lernen.

Immer wieder zog es mich in die Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen, dies als Religionslehrerin oder als Hortverantwortliche einer Rudolf Steiner Schule.

Momentan arbeite ich als Katechetin und betreue traumatisierte Menschen mit ihren Familien.

Die übrige Zeit bin ich, ausser im Winter, im grossen parkähnlichen Garten in "Sper Uolm" anzutreffen. Dabei kommen mir die Ausbildungen als Bäuerin und Gartentherapeutin zugute.

 

Vertram mer's nit!

"Di Fuess isch gross und stark di Hand.

Du bisch en Ris und hesch Verstand.

Missbruch das nid im Übermuet!

S'isch jedes Läbe heilig Guet.

S'hät jedes Tierli Herz und Chöpfli und jedes isch e Gottesgschöpfli.

Gang sitz ins Gras und lueg in Rueh dem allerchlinste Läbe zue!

E so-n-e armlang Mattestück isch tuusigfältigs Läbesglück.

Bi jedem Löchli, jeder Ritze cha's ineschliefe, usepfitze;

s'isch unschinbar und chli und zart,

doch's läbt und otmet uf si Art und freut sich dra, dass d'Sunne lacht und d'Erde Tischlideckis macht.

E Raupe turnt en Halm duruf.

Es fliegt es Müggli uf,

und i de grollte Bluemelättli händ chlini Chäfer weichi Bettli.

Si spile Guugus mitenander. Die grosse renne umenander.

D'Ameise uf de Scholle unde händ sich zur Arbet zämegfunde.

Es Schnäggli schlicht sin stille Wäg.

E Spinnli baut en liechte Stäg

Vo Halm zu Halm und rächnet us ob Platz sig für e Summerhuus.

En Rägewurm schafft schwer und lang. Si Wohnig brucht e neue Gang.

Wo d'numme stuunsch mit Ohr und Blick, isch Läbe, Arbet Leid und Glück.

E Welt im chline, zart und schüüch, und doch e gordnet eige Rich.

Gib Sorg derzue! Und hüet di Tritt!

Und wenn du chasch, vertramp mer's nit."